Zum Inhalt springen

Corona-Virus – So hilft die Bürgschaftsbank

Zur wirtschaftlichen Bewältigung der „Corona-Krise“ wurden vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmte Maßnahmen vorgestellt, die unter anderem auch die Erweiterung der Rahmenbedingungen für die Vergabe von Ausfallbürgschaften beinhalten.

Im Detail beinhaltet dieses bis zum 31.12.2020 folgende Maßnahmen im Rahmen der Bürgschaftsvergabe:

  • Neue Bürgschaftsobergrenze von EUR 2,5 Mio. (bisher EUR 1,25 Mio.)
  • Anhebung Kreditobergrenze BB Express auf TEUR 300 (bisher TEUR 250)
  • Anhebung Verbürgungsgrad BB Express auf 80% (bisher 70%)
  • Anhebung Verbürgungsgrad für Liquiditätskredite bis TEUR 100 in BB Express auf 90% (bisher 70%)
  • Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite
  • Beschleunigung des Bewilligungsprozess durch reduzierte Einbindung der Rückbürgen
  • Tilgungsaussetzungen/ -stundungen bei Bestandsfällen
  • Sicherheitenfreigaben bei Bestandsfällen
  • Laufzeitverlängerungen bei Bestandsfällen
  • SH-Finanzierungsinitiative für Stabilität

Sollten für Ihr Unternehmen zur Überbrückung der „Corona-Krise“ Kredite notwendig werden, kann die BB-SH diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung ermöglichen.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Hilfen der Bürgschaftsbanken ausschließlich Kreditfinanzierungen sind, sodass immer die Mitwirkung Ihrer Hausbank oder eines anderen Kreditinstituts erforderlich ist. Ihr Unternehmen und Ihr Geschäftsmodell sollte vor Ausbruch der Krise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein.

Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank, sobald Ihrem Unternehmen eine wirtschaftliche Schieflage droht. Anfragen für Finanzierungsvorhaben können wie gewohnt durch die Hausbank erfolgen.

Die Bürgschaftsbanken stehen laufend im engen Austausch mit den Bundes- und Landesministerien, um einen Beitrag in möglichen Unterstützungsprogrammen für die Wirtschaft zu leisten.

Die detaillierten Meldungen zu unseren Wirtschaftshilfen finden Sie hier: