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Agrar-Bürgschaft

Die Bürgschaft unterstützt Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, des landwirtschaftlichen Gartenbaus (z. B. Baumschulen), der Fischwirtschaft, der Ernährungswirtschaft und der erneuerbaren Energien (außerhalb EEG-Förderung) durch die Übernahme von Ausfallbürgschaften. Eine Refinanzierung über Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank ist möglich, aber nicht Voraussetzung für die Bürgschaftsübernahme.

Verbürgbare Finanzierungsvorhaben

Alle Finanzierungs- und Existenzgründungsvorhaben (Investitionen, Betriebsmittel einschl. Kontokorrent) mit und ohne Refinanzierung über Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
KEINE Umschuldungen und Sanierungen.


Verbürgbares Kreditvolumen/Bürgschaftshöhe

Kredit EUR 1,5 Mio., Bürgschaft 50 %, max. EUR 750.000
Kredit EUR 1,071 Mio., Bürgschaft 70 %, max. EUR 750.000

 

Bürgschaftslaufzeit

Bei Investitionskrediten und Betriebsmitteldarlehen:
Die Laufzeit der Bürgschaft orientiert sich an der Kreditlaufzeit, max. 10 Jahre, danach Reduzierung der Bürgschaftsquote auf 25 % bzw. 35 %.

Bei Betriebsmittelkrediten (Kontokorrent):
Die Laufzeit der Bürgschaft beträgt max. 5 Jahre bei 1 tilgungsfreien Jahr und anschließender ratierlicher Rückführung.

 

Bürgschaftsentgelt

Die laufende Provision ist abhängig von der Bonitätsklasse im RGZS auf Basis des Hausbankratings.
Die aktuellen Konditionen sind unter www.agrar-buergschaft.de veröffentlicht.
Ein Entgelt für die Prüfung des Antrages wird nicht erhoben.
Bürgschaften für  Hausbankkredite aus dem Agrarsektor außerhalb der oben genannten Bedingungen können darüber hinaus individuell beantragt und verhandelt werden.

Der Bürgschaftsantrag für die Agrar-Bürgschaft ist vom Antrag stellenden Kreditinstitut im Rahmen des eAntrags-Verfahrens der Bürgschaftsbank oder über die Internetseite www.agrar-buergschaft.de einzureichen.