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Pressemitteilung, 2. Februar 2017

Bürgschaften bleiben bei Nachfolgern stark gefragt

2016 stellten die deutschen Bürgschaftsbanken den Unternehmen mehr Mittel zur Verfügung, dabei ging die Anzahl allerdings leicht zurück. Insgesamt bekamen über 6.200 kleine und mittelständische Betriebe (- 6,3 %) Bürgschaften und Garantien in Höhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro (+ 1,4 %). Die Begleitung von Nachfolgen legte dabei kräftig zu: Fast ein Viertel des Gesamtvolumens wurde für Unternehmensübernahmen genutzt, die Summe dieser Bürgschaften stieg im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent. „Schon über das Jahr hinweg zeichnete sich dieser Trend ab. Das Umfeld ist für Erwerber und Veräußerer gleichermaßen attraktiv: Vielen Unternehmen geht es gut, also ein günstiger Zeitpunkt für den Verkauf und das Zinsumfeld erleichtert die Finanzierung auch höherer Kaufpreise“, kommentiert der VDB-Vorsitzende Guy Selbherr die Entwicklung. Die gesunkene Nachfrage bei der Anzahl führt Selbherr auf die gute Konjunktur und den zunehmenden Wettbewerb zwischen Banken und Sparkassen bei etablierten Unternehmen zurück. Bei Gründungs- und Nachfolgefinanzierungen seien Bürgschaften vielfach gesetzt, hier brauche die Kreditwirtschaft zusätzliche Sicherheiten.

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