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AgrarExpress-Bürgschaft

Die Bürgschaft unterstützt Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, des landwirtschaftlichen Gartenbaus (z.B. Baumschulen), der Fischwirtschaft, der Ernährungswirtschaft und der erneuerbaren Energien (außerhalb EEG-Förderung) durch die Übernahme von Ausfallbürgschaften, die über Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank refinanziert werden.

Verfahren

  • Der Antrag wird zusammen mit dem Refinanzierungsantrag vom Antrag stellenden Kreditinstitut direkt bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank eingereicht.
  • Innerhalb weniger Tage erfolgt die Mitteilung der Bürgschaftsbank, ob die Bürgschaft gewährt wird.
  • Die Refinanzierungszusage erfolgt auf dem üblichen Weg durch die Rentenbank.

 

Verbürgbare Finanzierungsvorhaben

Alle Finanzierungen (Investitionen, Betriebsmittel) außer Existenzgründungs- und Nachfolgevorhaben, die über Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank refinanziert werden.
KEINE Umschuldungen und Sanierungen.

 

Voraussetzungen

Die Kapitaldienstfähigkeit des Endkreditnehmers ist unter Berücksichtigung des Vorhabens gegeben.
Das aktuelle Ratingergebnis (Hausbankrating) weist mindestens eine 1-Jahresausfallwahrscheinlichkeit von 2,8 % bzw. die Bonitätsklasse 5 im RGZS aus.


Verbürgbares Kreditvolumen/Bürgschaftshöhe

Kredit EUR 300.000, Bürgschaft 50 %, max. EUR 150.000


Bürgschaftslaufzeit

Die Laufzeit der Bürgschaft orientiert sich an der Kreditlaufzeit, max. 10 Jahre.


Bürgschaftsentgelt

Die laufende Provision ist abhängig von der Bonitätsklasse im RGZS auf Basis des Hausbankratings.
Die aktuellen Konditionen sind unter www.agrar-buergschaft.de veröffentlicht.
Ein Entgelt für die Prüfung des Antrages wird nicht erhoben.

Der Bürgschaftsantrag für die AgrarExpress-Bürgschaft ist gemeinsam mit dem Refinanzierungsantrag der Rentenbank vom Antrag stellenden Kreditinstitut bei der Rentenbank einzureichen, siehe hierzu www.agrar-buergschaft.de.